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Eine bayrisch-irische Begegnung

Ja wo soll ich beginnen, ich bin bewegt zu schreiben und könnte sein, dass dies ein langer und vielleicht doch leichter Blog wird. Ich nehme gerne Menschen auf in meiner Seele und meinem Herzen, höre ihnen zu und entwickle mich dabei selbst. Ich bin dieses Wochenende mehr unbewusst als bewusst vielen begegnet. War mehr Sein und wollte keinen Schein. Also sehr bei mir. War eher im Aussen und nahm auf im Innern und wandelte durch die Strassen und Apps. Bereit zu hören.


Ich habe eine anspruchsvolle Woche hinter mir, ich wurde geimpft und bin insgesamt groggy, was wieder so eine Frage aufwirft, sorgt diese weltheilende Impfung nicht für mehr Krankheit als das Virus selbst? Und nein ich bin kein Impfgegner. Einfach ein Gedanke zum Denken.


Aber zurück zum Thema, wie immer entwickle ich Menschen, wie die zwei Jungs aus dem Blogg nahe am Glück, Noah und Artan, die beiden habe ich tatsächlich eingestellt und wollte nun einfach nur noch die Seele baumeln lassen für mich selbst und frisch gepikst die neuen Abwehrstoffe mit einem frisch gezapften Kilkenny unterstützen, gehe also in mein geliebtes Paddys zu Dave dem Iren, ein ganz aussergewöhnlicher Typ. Er ist ehrlich, dezent nett, aufmerksam und findet immer Lösungen um dich glücklich zu machen, ohne aufdringlich zu sein. Ein typischer Ire halt. Ich mag seine gewollte Oberflächlichkeit.


Dann zog ich irgendwann weiter und traf auf einen ehemaligen Arbeitskollegen, der mit einem Freund unterwegs war. Die Begrüssung war herzlich und ich hatte nichts vor und fragte, obwohl ich lieber in meinen Gedanken sein wollte, ob ich mich dazu setzen darf, was freudig begrüsst wurde und nach der üblichen oberflächlichen Fragerunde entstand ein spannendes Gespräch, was wohl den Blog ausmacht.

Zwei Männer, zwei Leben, zwei Vorstellungen vom eigenen Sein, die über Erlebtes und Gewünschtes erzählen. Beide ganz verschieden und trotzdem tief. Sehr spannend für mich. Ich begegnete Menschen, denen ich bisher nur beruflich und oberflächlich vergegnete auf anderer Ebene und die Diskussion und alles war plötzlich sehr inhaltlich und spannend.


Was wünscht sich ein Mann im Leben?


Der eine sagte du musst Fels in der Brandung sein und ich brauche keine Frau in meinem Leben, ich bin mir selbst genug. Sie kommen schon zu mir wenn sie mögen. Oha dachte ich, kommt mit dieser Einstellung ein Mensch in sein Leben, wie verletzt muss er sein, dass er so fühlt, der Zweite, mein ehemaliger Arbeitskollege, sagte ich wünsche mir einfach nur einen Menschen der mir morgens einen Kuss auf die Wange gibt und mir einen schönen Tag wünscht und mich liebt, er benutze noch viele ähnliche Sätze, wie: Wer in mein Leben kommen will soll es von Herzen tun, ich möchte niemanden dazu zwingen und benutze diese Worte für seine eigene Tochter. Wie stark!


Ihr könnt Euch wohl vorstellen, auf welcher Seite ich war ohne werten. Dann bezahlte der Bayer die Runde wir tauschten die Nummern und er ging nach Hause. Mit dem Fels in der Brandung ging ich noch eine Runde weiter und wir lernten dann tatsächlich drei interessierte Ladys kennen, die er während ich lernend zuhörte, in alle Windrichtungen vertrieb als Fels in der Brandung, also ging ich dann in Gedanken versunken und alle gleichmässig mögend auch nach Hause. Ich wünschte noch einem lieben Menschen eine gute Nacht tauschte mich ein wenig aus und wachte am Morgen mit einer sehr lieben Nachricht des Bayern auf, wie schön es war mich zu treffen und er fragte wie es mir geht. Ein schönes Erwachen.


Und genau darum geht es Leben. Ich war offen zu begegnen, bereit zu hören, zu verstehen und es endete in Bereicherung und einer neuen Freundschaft.


@simis in Dank - Bhüet Dii

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